Das nächste historische Burgfest mit Mittelalter-Markt
findet am 15. und 16. Juni 2019 statt

 

Unterhaltsame Gaukler, kühne Ritter, aber auch „finstere Gesellen“ vereinnahmen alle zwei Jahre das Gelände rund um das ehemalige fürstbischöfliche Schloss in Fürstenau. Zum 4. historischen Burgfest mit großem Mittelaltermarkt initiiert die Werbegemeinschaft wieder das Event mit Strahlkraft in der Region. Nach dem hervorragenden Echo auf die letzten historischen Burgfeste 2013, 2015 u. 2017 musste die Werbegemeinschaft Fürstenau als Veranstalter nicht lange überlegen. Am Samstag, 15. Juni, von 11.00 bis 23.00 Uhr, und am Sonntag, 16. Juni, von 11.00 bis 18.00 Uhr, laden die Organisatoren zu einer Neuauflage der Veranstaltung ein. Auf der Schlossinsel wie auch in der Innenstadt werden die Uhren dann wieder um einige Jahrhunderte zurückgedreht.

Buntes Markttreiben mit über 400 Akteuren

Glück, ein gesundes Lebensgefühl, gepaart mit der Entschleunigung des Alltags und der Besinnung auf die Wichtigkeit des Lebens an sich, sind für die Organisatoren der Antrieb, mit ihren Veranstaltungen Freude in die Welt zu tragen. Sie wandeln in authentischen Gewandungen aus Leinen, Leder und fast vergessenen Stoffen, tragen Schwerter oder zumindest ein Trinkhorn, um daraus Met zu schlürfen und sich am Lagerfeuer zu laben. Sie sind keine Wesen von einem anderen Stern, auch wenn die Sprache für unsere Ohren nicht mehr gewöhnlich klingt. Über 400 mittelalterlich angehauchte Gestalten sorgen dann für buntes Markttreiben. Gaukler, Sänger, Zauberer und Marktgeschrei entführen die Besucher des Burgfestes Jahrhunderte zurück ins Mittelalter, als der Osnabrücker Fürstbischof Gottfried von Arnsberg im Jahre 1344 den ersten Festungsteil des heutigen Schlosses errichten ließ, um seinen Anspruch auf dieses Gebiet gegen die Grafschaft Tecklenburg durchzusetzen.

Die Spezialitäten des Mittelalters genießen

Doch nicht nur das Outfit der Darsteller, auch die Produkte des Mittelalters gehören zu einem historischen Markt. Honig, Met, Schmuck, Kerzen oder Seife und Parfüm werden feilgeboten. Außerdem locken Tavernen mit Stockbrot, Fladenbrot, Wildschwein, Kirschbier und allerlei Getränken. Im Mittelalter bedeutete Handel ein wichtiges und vor allem informatives Beziehungsgeflecht zwischen den Menschen. Bei dem Burgfest möchten die Veranstalter dieses möglichst authentisch nachstellen. Kettenstricker, Seiler, Schmiede und Töpfer zeigen dann unter anderem heute längst vergessene Handwerkskünste, erläutern dem Publikum typische Arbeiten und Handgriffe und laden zum Mitmachen ein.

Mittelalterlicher Festumzug

Untermalt wird die spannende Zeitreise durch Musikdarbietungen, Gaukler und Quacksalber. Dazu kommen mittelalterliche Musikanten und Tanzgruppen, ein Festumzug durch die Straßen und ein Sklavenmarkt auf dem Marktplatz. Eine Feuershow mit Musik bereichert das Abendprogramm, Schwertkämpfe und vieles mehr versetzen die Besucher zurück in vergangene Zeitepochen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.